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"Noch heute denke ich oft an die tolle Zeit an der inlingua zurück. Der Schulleitung sowie allen Lehrkräften, die Ihren Schülern immer auf Augenhöhe begegneten, möchte ich an dieser Stelle nochmals meinen Dank aussprechen."

Jutta W. (Abschluss 2013) 

Weitere Referenzen

Referenzen

Das sagen unsere Ehemaligen Schülerinnen und Schüler über uns


Was für eine tolle Zeit und ausgezeichnete Ausbildung. Heute bin ich Diplom-Übersetzerin und lebe in Irland. Ohne inlingua wäre das nicht möglich gewesen.
Yvonne K. (Abschluss 1989)

Ich habe die Zeit bei inlingua sehr genossen und würde die heimelige Atmosphäre gern gegen den Uni-Alltag tauschen.
Kerstin (Abschluss 2008)

Ich habe viel gelernt, was ich heute in meinem Job gebrauchen kann.
Viktoria (Abschluss 2009)

Vielen Dank für die unvergessliche Zeit bei inlingua. Ich bin tätig als Fremdsprachenkorrespondentin und Assistentin des Abteilungs- und Bereichsleiters eines globalen Unternehmens.
Corinna H. (Abschluss 2009)


Lernen kann auch Spaß machen. Immer, wenn mich jemand nach der Zeit bei inlingua fragt, gerate ich ins Schwärmen. Es war einfach unvergesslich. Super Lehrer und Unterricht, eine tolle Klasse. Was will man mehr?
Monika M. (Abschluss 2009)

Ich wollte nur nochmal sagen, dass ich an der inlingua die beste Zeit meines Lebens hatte. Die Lehrer sind alle echt große Klasse und der Umgang miteinander war echt toll. Dank inlingua habe ich bis dato an der BOS Neusäß in Englisch einen Schnitt von 14 Punkten.
Lisa S. (Abschluss 2010)

Ich habe die zwei Ausbildungsjahre sehr genossen. „Familiäre Atmosphäre“- jeder hat jedem geholfen. Mir fällt der Abschied sehr schwer. Ich werde auf jeden Fall zu Besuch kommen. 
Tamara S. (Abschluss 2015)

 „Familäre Atmosphäre“ schafft beste Lernbedingungen. Kompetente Lehrkräfte stets hilfsbereit. Ich kann die BFS inlingua Augsburg jedem mit gutem Gewissen weiterempfehlen, der sich für Sprachen interessiert. 
Martin H. (Abschluss 2015)


„Die zwei Jahre bei inlingua sind wie im Flug vergangen. Eine unglaublich tolle Zeit liegt hinter mir – mit wundervollen Mitschülern und super Lehrern. Diese Zeit werde ich nie vergessen, auch wenn es manchmal anstrengend war. Ich habe unheimlich viel gelernt und würde jederzeit wieder herkommen. Danke für alles!“
Julie, Abschluss 2018

„ Bei inlingua hatte ich die wirklich mit Abstand die beste Zeit meiner Schullaufbahn. Ich habe so viele verschiedene, aufregende und inspirierende Menschen kennen gelernt. Von ganzem Herzen möchte ich mich bedanken. Vielen Dank, muchas gracias, thank you very much!“
Danielle, Abschluss 2018


inlingua & die besten 2 Jahre meines Lebens

Ich heiße Myriam Zimmermann und von September 2013 bis Juli 2015 absolvierte ich auf der inlingua Berufsfachschule in Augsburg die Ausbildung zur staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondentin.

Ich verbrachte hier 2 unglaublich tolle Jahre, in denen ich tolle Lehrer und Freunde für das Leben gefunden habe. Zudem habe ich hier ein Gefühl bekommen, was ich bisher auf keiner Schule hatte „Geborgenheit“ & „Fairness“. Meine Schulkameraden und ich wurden mit offenen Armen empfangen und diese Herzlichkeit zog sich durch die kompletten 2 Jahre. Egal was man für Probleme hatte, sei es schulisch oder familiär, man konnte sich immer sicher sein, ein offenes Ohr zu finden.

Doch nicht nur auf menschlicher Basis, sondern auch was die schulischen Belange anbetrifft habe ich hier sehr viel gelernt. Am Anfang war es natürlich schwer sich in den komplexen Wortschatz der verschiedenen Sprachen einzufinden, aber durch die Hilfe der Lehrer, die man hier auch wirklich bekommt, klappte es nach geringer Zeit und man hatte auch schon die ersten Erfolgserlebnisse.

Es war das Beste, was mir passieren konnte, diese Schule besuchen zu dürfen und ich möchte auch keinen Tag missen. Ich habe hier nämlich nicht nur schulisch sehr viel dazugelernt, sondern auch menschlich, denn durch die native speaker (Muttersprachler) aus Frankreich, Spanien, Großbritannien etc., konnte man hier auch Einblicke in die Kultur und Tradition der verschiedenen Länder bekommen.

Auch der Spaß kam hier nicht zu kurz, denn durch Klassenfahrten z.B. nach Paris oder in den Europapark war dies immer eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag.

Ich bedanke mich nochmals für die tollen 2 Jahre und verabschiede mich mit einem weinenden und einem lachenden Auge. 
Myriam Z. (Abschluss 2015)


Mit fast 40 auf die inlingua Augsburg – mein Sprungbrett in ein neues Leben

Seit ich denken kann wollte ich immer „irgendwas mit Sprachen“ machen. Als Kind verschlang ich Bücher, las in den Sommerferien das Englischbuch meines älteren Bruders und liebte es, mit meiner Mutter in ferne Länder zu reisen, wobei mir bewusst wurde, was für eine großartige Sache es ist, sich mit Englisch fast überall auf der Welt verständigen zu können. Für mich war schon damals eine ideale Welt ein Ort ohne Grenzen, ohne Einteilung in Klassen oder Rassen. Diese Einstellung fand ich viele Jahre später auf der inlingua Augsburg wieder.

Zuerst einmal landete ich aber auf dem neusprachlichen Zweig des Gymnasiums. Wie so viele sprachlich Begabte war ich in Mathe und allen „verwandten“ Fächern eine Niete. Das frustrierte mich so sehr, dass ich das „Gymi“ trotz guter Noten in den anderen vor dem Abitur verließ. Dazu trugen auch Lehrer bei, die lieber in den Schwachpunkten der Schüler herumstocherten anstatt die Talente, die in jedem Menschen stecken, hervorzuheben. Ich erinnere mich mit Grausen und Angstgefühlen an Stunden, in denen man an der Tafel regelrecht „zerpflückt“ wurde oder es einigen Lehrern ein diabolisches Vergnügen zu bereiten schien, einen mit einer unangekündigten Ex total ahnungslos zu erwischen. So etwas gibt es an der inlingua nicht. Lehrer und Schüler arbeiten partnerschaftlich zusammen, und es geht nicht darum, jemanden „kalt zu erwischen“, sondern ihn mit Spaß am Lernen zu seinem angestrebten Ziel, dem Abschluss des staatlich geprüften Fremdsprachenkorrespondenten – natürlich auch in weiblicher Form – zu bringen.

Zurück zu mir. Vom Gymnasium dermaßen demotiviert machte ich auf dem sozialen Zweig der FOS das Fachabitur. Dadurch rückte ein Sprachenstudium in unerreichbare Ferne. Kurz darauf wurde ich Mutter eines Sohnes, was in so jungen Jahren, ohne Ausbildung, natürlich einen heftigen Bruch in der Vita bedeutete. Solange mein Sohn ganztags in den Kindergarten ging, studierte ich in München Soziale Arbeit. Mit Beginn der Grundschule und damit einem Kind, das plötzlich um 11:20 Uhr nach Hause kam, war der Traum vom Studium zu Ende. Eine Tagesmutter konnte ich mir als Alleinerziehende schlicht nicht leisten.

Zu meinem großen Glück konnte ich immer in der Firma meiner Eltern mitarbeiten. Glücklich machte mich das allerdings nicht. Ich heiratete und renovierte mit meinem damaligen Mann einen alten Bauernhof. Nun war eben das meine „Arbeit“. Für allzu viele Menschen läuft man aber leider als „Hausfrau und Mutter“ unter der Rubrik „Heimchen am Herd“ und „hat es zu nichts gebracht“. Ich wurde immer unglücklicher und fragte mich, was aus meinen Träumen und Talenten geworden war. Als das Haus renoviert und der Sohn aus der Schule war, war für mich mit 39 Jahren klar: Ich möchte noch einmal etwas ganz Neues anfangen!

Schon am Tag der offenen Tür an der inlingua war ich begeistert von der Kompetenz der Lehrer und dem interessanten Lernstoff, den man in einem Probeunterricht kennenlernen konnte. Am meisten aber beeindruckte mich die Begeisterung, der Elan und die gute Stimmung, die an dieser Schule herrschte. Wenn mir in den zwei Jahren dort einmal jemand die Tür nicht aufhielt, so war klar: Das ist ein Besucher, der mit der Achtsamkeit, die hier herrschte, nicht vertraut war.

An der inlingua unterrichten grundsätzlich nur Muttersprachler die Fremdsprachen. So hatte ich Lehrer/innen aus dem Vereinigten Königreich, den USA, Spanien, Südamerika und Frankreich, natürlich aber auch Deutsche. Dadurch, dass man sich vom Schultor ab mit jedem Lehrer nur in dessen Muttersprache unterhält, versteht man sehr bald recht viel und kann kurz darauf „auf einmal“ sprechen, etwa wie ein Kind, das in einem fremden Land den dortigen Kindergarten besucht und so schnell auf ganz natürliche Weise, ohne viel graue Theorie, die Sprache erlernt. Theoriestunden in Grammatik ergänzen diese Form des Lernens.

Allerdings gehören zu der Ausbildung zum/zur Fremdsprachenkorrespondenten/in in der Fachrichtung Wirtschaft, die in Augsburg angeboten wird, aber auch Wirtschaft, Sozial- und Landeskunde sowie Deutsch und Informationsverarbeitung. In letzterem bestand bei mir großer Nachholbedarf, hatte ich doch nie wie meine jungen Klassenkameraden schon früher Unterricht in diesem Fach erhalten. Am ersten Tag fragte ich mich noch verwirrt, wo denn der Rechner, den ich als großen eckigen Kasten unterm Schreibtisch kannte, sei. Es stellte sich heraus, dass die inlingua so modern ausgestattet war, dass die Rechner in „Walkman-Größe“ hinten am Bildschirm befestigt waren! Und durch das Engagement meiner IV-Lehrerin, die mir des Öfteren noch in Pausen oder zuhause per Mail auf die Sprünge half, hatte ich bis zum Abschluss auch ein „Sehr gut“ auf meinem Zertifikat stehen, und diese Unterstützung wurde einem von jedem Lehrer in seinem Fach zuteil, wenn man sie denn benötigte.

In die Zeit meiner Ausbildung fiel leider auch die Trennung von meinem Mann und meine Scheidung. Doch auch hier konnte ich auf die inlingua zählen. Von ein paar netten Worten am Morgen über einen Unterricht, in dem ich so viel lachen musste, dass ich alle Probleme vergaß, und auch mal tröstende Worte an einem düsteren Tag - ich hatte einfach irre viel Spaß in der Schule, musste mir keine Sorgen machen, dass ich einen Nachteil davon hätte, wenn es mir mal nicht so gut ging, und ich ging zum ersten Mal in meinem Leben jeden Tag gern in die Schule. Dabei kann ich auch für die allermeisten meiner jüngeren Kollegen sprechen. Das waren Mitschüler vieler verschiedener Nationalitäten, was einem auch Einblicke in die verschiedensten Kulturen ermöglichte.

Den Leitern der Schule, Herrn und Frau Nugent, sowie ihrem ganzen Team ist etwas ganz Besonderes gelungen: Ein Ort des Lernens, der auch Werte wie Weltoffenheit, Toleranz und gegenseitige Unterstützung vermittelt und dabei die Freude am Lernen in den Vordergrund stellt. Trotzdem ist die Ausbildung auf der inlingua aber sehr hochwertig und man bekommt nichts geschenkt. Für einen guten Abschluss musste man auch kontinuierlich mitarbeiten und zuhause viel lernen. Als „Belohnung“ fand ich trotz meines Alters und den Brüchen in der Vita eine gute Stelle in der Nähe meines Wohnorts. Viele Schüler/innen sehen die inlingua auch als einen Baustein ihrer Karriere und setzen z. B. eine Ausbildung um/zur Rechtsanwaltsfachangestellten drauf. Man kann auch ein Studium z. B. zum vereidigten Übersetzer anschließen, mit entsprechenden Noten sogar verkürzt von 3 auf 2 Jahre. Die inlingua Augsburg ist also wirklich eine Ausbildung mit Zukunft und für mich war sie das Sprungbrett in ein neues Leben, in dem ich nun endlich mein Talent für Sprachen einsetzen kann. Ich möchte mich bei allen dort herzlich für die tolle Zeit und das Engagement bedanken.
Daniela, Abschluss 2018

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