Interview mit Schulleiterin Marianne Nugent

Interview mit Schulleiterin Marianne Nugent

Ein ausführliches Interview mit der Schulleiterin der inlingua Berufsfachschule in Augsburg

Frau Nugent, seit wann gibt es die Berufsfachschule in Augsburg?

Die Berufsfachschule gibt es tatsächlich bereits seit über 60 Jahren. Von Beginn an stand immer die Qualität der Ausbildung im Vordergrund. Vor 35 Jahren übernahmen mein Mann Martin und ich die Leitung der Berufsfachschule – eine Entscheidung, die wir nie bereut haben! Die Arbeit mit jungen Menschen macht uns sehr viel Spaß und wir freuen uns, dass seit Jahren viele Interessierte den Weg zu uns finden. Das zeigt uns auch, dass die Qualität unserer Ausbildung geschätzt wird.    

Was meinen Sie genau mit der „Qualität“ Ihrer Schule?

Wir beschäftigen kompetente Lehrer mit fundierter pädagogischer und didaktischer Ausbildung, die ihre Arbeit lieben und Wert darauf legen, mehr als reine Wissensvermittlung zu betreiben. Unsere Lehrer kommen aus Deutschland, Großbritannien, Irland, USA, Frankreich, Spanien und Ecuador und sie sind bestrebt, die Schülerinnen und Schülerauf den betrieblichen Alltag vorzubereiten und soziale Kompetenzen zu schulen. Deshalb legen wir neben der Vermittlung der Sprachen auch  großen Wert auf die persönliche Entwicklung. Selbstbewusstsein, Empathie oder die sogenannten „Soft Skills“ sind Eigenschaften, über die Fremdsprachenkorrespondenten unser Meinung nach verfügen sollten. Aber auch Fächer wie Auslandskunde, Politik und Gesellschaft oder Informationsverarbeitung stehen bei uns auf dem Stundenplan. Und eben weil die Ausbildung so umfassend ist und weit über die Vermittlung reinen Fachwissens hinausgeht, haben unsere Absolventen richtig gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Es ist kein Geheimnis: Gute Fremdsprachenkenntnisse werden heute mehr und mehr als Kernkompetenz in einer zunehmend global agierenden Wirtschaft vorausgesetzt. 

Was ist das Besondere am Beruf des*r Fremdsprachenkorrespondenten*in?

Das Berufsbild ist zunehmend anspruchsvoller geworden und beinhaltet neben den Sprachfähigkeiten in Wort und Schrift auch eine Menge kaufmännisches Wissen. Damit sind Fremdsprachenkorrespondenten in den unterschiedlichsten Unternehmen einsetzbar: In der Tourismusbranche genauso wie bei internationalen Organisationen, als Team-Assistent/-in in der Industrie, Werbebranche oder auch im Logistikbereich. Es gibt viele Einsatzmöglichkeiten, im Inland genauso wie im Ausland! 

Was sollten die Bewerber*innen an Fähigkeiten bereits mitbringen?

Gutes Deutsch in Wort und Schrift ist auf jeden Fall wichtig, denn es bildet die Grundlage der täglichen Arbeit. Außerdem ist ein mittlerer Bildungsabschluss notwendig, um die Ausbildung zu beginnen. In Englisch erwarten wir gute Vorkenntnisse. In der zweiten Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Aber natürlich gehören auch eine große Portion Motivation, Fleiß  und Sprachtalent dazu – genauso wie wirtschaftliches Interesse. Wir stehen gern für eine Beratung zur Verfügung!

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert bei uns zwei Schuljahre und endet mit der staatlichen Abschlussprüfung durch das Kultusministerium Bayern. Abiturienten haben die Möglichkeit, auf 1 Jahr zu verkürzen.

Und nun das unbeliebte Thema: Die Kosten.

Ach, das ist für uns gar kein unbeliebtes Thema. Die Kosten für diese schulische Berufsausbildung sind überschaubar und im Vergleich zu anderen Bundesländern eher niedrig. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Ausbildung auch förderfähig, z.B. durch Schüler-BAföG. Die Kosten der Ausbildung sind überschaubar – auch ohne Förderung. Fragen Sie uns doch einfach, wir beraten Sie gern!

Hier finden Sie unsere Kostenübersicht.

Marianne Nugent

Schulleiterin